Russische Häfen unter Druck, Eisbrecher mobilisiert
Mitte Februar warnte die russische Wirtschaftszeitung Kommersant bereits vor einem Eisbrechermangel in der Ostsee. Die Eskortzeit für ein Schiff kann mittlerweile über zwölf Stunden betragen. In einem Schreiben an das Verkehrsministerium äußerte der russische Stahlverband seine Besorgnis über die Folgen für die Exporte metallurgischer Produkte.
„Trotz der Flotten von Eisklasse-Schiffen, die von den Käufern für den Transport metallurgischer Güter eingesetzt werden, erfordert der Mangel an Eisbrechern im Ostseeraum individuelle Eskorten für Nicht-Eisklasse-Flotten“, wobei diese Eskorten 16 bis 24 Stunden dauern.
Ein Vertreter der Rusal-Gruppe beklagte sich ebenfalls über die Situation. Er erklärte, dass Schiffe, die Aluminiumoxid – unerlässlich für Aluminiumhütten – transportieren, zuletzt abgefertigt würden und zu lange in den Ostseehäfen festsäßen.
Kommersant zitiert außerdem einen Hafenbeamten, Alexander Masko, der sagte, dass diese Beschränkungen „zu einer Verringerung der für den Export bestimmten Produktion oder sogar zu deren vollständiger Einstellung führen könnten“, insbesondere bei Eisen- und Nichteisenmetallen, Mineraldüngern und anderen Produkten.
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