64-Jähriger sticht 34 Mal auf Ehefrau ein – tot

In Leoben beginnt am Montag der Prozess gegen einen 64-Jährigen, der seine Ehefrau im August 2025 erstochen haben soll – mit 34 Messerstichen.

Was sich im August 2025 in einem Einfamilienhaus in Leoben abgespielt haben soll, erschüttert ganz Österreich. Ein 64-Jähriger steht im Verdacht, seiner 61-jährigen Ehefrau mit einem Messer dutzende Stiche versetzt zu haben. Die Frau überlebte die Attacke nicht.

Die Ermittler sprechen von einem massiven Gewaltausbruch. Insgesamt 34 Mal soll der Mann zugestochen haben. "Insgesamt konnten 34 Stiche mit einem Messer festgestellt werden, das eine Klingenlänge von 20 Zentimetern hat. Das Opfer hat noch versucht, schwer verletzt zu flüchten, wurde aber noch einmal von hinten niedergestochen", schildert Andreas Riedler von der Staatsanwaltschaft Leoben gegenüber der "Kleinen Zeitung".

"Massiver Blutverlust"

Durch die Attacke wurde die Brusthöhle der Frau geöffnet. "Sie hatte erhebliche Verletzungen an ihren inneren Organen, darunter dem Herzen, der Lunge und der Leber und ist aufgrund ihres massiven Blutverlusts verstorben", so Riedler weiter.