Auf mRNA-Impfstoffen zur Behandlung von Krebs liegt große Hoffnung – für zwei laufen sogar Schnellverfahren für die Zulassung. Welche Wirkstoffe entwickelt werden und wann sie auf den Markt kommen.
Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Fast 23 Prozent aller Todesfälle gingen 2024 darauf zurück – am häufigsten führt er in den Bronchien und der Lunge zum Tod. Forschende arbeiten unentwegt daran, neue Mittel zur Bekämpfung der schweren Krankheit zu finden. Denn jährlich erkranken allein in Deutschland etwa eine halbe Millionen Menschen neu daran.
Ein nicht ganz neuer, aber seit der Pandemie viel diskutierter Ansatz sind mRNA-Impfungen. Sie sollen das körpereigene Immunsystem dazu bringen, die Krebszellen von innen heraus selbst zu bekämpfen – ähnlich wie bei einer Schutzimpfung gegen Infektionskrankheiten.
Diese Krebs-Impfungen werden aktuell entwickelt
Weltweit gibt es immer mehr Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-Impfungen gegen Krebs untersuchen sollen. Die Impfstoffe werden sowohl als eigenständige Therapie als auch in Kombination mit bestehenden Behandlungsmethoden wie Antikörperpräparaten oder Chemotherapie getestet. In diesem Fall erhoffen sich Forschende, dass die mRNA-Technologie die Immunantwort gegen die Krebszellen verstärkt.
Allein bei dem Mainzer Biotechnologie-Unternehmen Biontech laufen derzeit über sieben klinische Studien mit vier verschiedenen Wirkstoffkandidaten. Im Fokus stehen verschiedene Krebserkrankungen, darunter:
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