Jeder kennt ihn, aber niemand kann seinen Namen aussprechen.

Das Foto zeigt einen Jungen, der im Gras sitzt, ein Buch auf dem Schoß, sein Blick fast schüchtern. Nichts Beunruhigendes. Nichts, was darauf hindeutet, dass er einer der berüchtigtsten Verbrecher des 20. Jahrhunderts werden würde. Und doch … hinter diesem in der Zeit eingefrorenen Bild verbirgt sich die Geschichte von Jeffrey Dahmer, ein Name, den viele kennen, aber nicht immer auszusprechen wagen.

Eine scheinbar gewöhnliche Kindheit

Jeffrey Dahmer wurde im Mai 1960 in Ohio, im amerikanischen Mittleren Westen, geboren und wuchs in einem nach außen hin typischen Elternhaus auf. Sein Vater, ein begeisterter Wissenschaftler, hatte große Ambitionen für seinen Sohn. Seine Mutter, emotional labiler, sehnte sich nach einem stabilen Leben.

Die ersten Lebensjahre werden als relativ ruhig beschrieben. Neugierig und aufmerksam stellt das Kind viele Fragen über die Welt um sich herum. Doch nach und nach entstehen Spannungen im Elternhaus. Die Abwesenheit des Vaters, die persönlichen Schwierigkeiten der Mutter und eine instabile Familienatmosphäre fordern ihren Tribut.

Ein kleiner chirurgischer Eingriff im Alter von vier Jahren wird manchmal als einschneidendes Ereignis geschildert. Danach wirkt das Kind zurückhaltender und stiller. Es isoliert sich zunehmend und zieht sich in sich selbst zurück.

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