Ärzte sehen keine Chance mehr für herzkranken Jungen (2)

Außenansicht des Monaldi-Krankenhauses, in dem einem Kind ein beschädigtes Herz transplantiert wurde. Nach einer misslungenen Herz-Transplantation wartet ein Zweijähriger in Neapel auf ein Ersatzorgan. (zu dpa: «Ärzte sehen keine Chance mehr für herzkrankes Kind»)Felice De Martino/IPA via ZUMA Press/dpa
Es gibt wohl keine zweite Chance mehr für den Jungen, der auf ein weiteres Spenderherz wartet. Das erste Spenderherz war während des Transports falsch gekühlt, allerdings trotzdem eingesetzt worden.

Ein Ärztegremium aus verschiedenen Kliniken kam am Nachmittag in Neapel zu der Einschätzung, dass eine nochmalige Operation des Zweijährigen aus medizinischer Sicht keinen Sinn mehr habe. Das Kind liegt seit fast zwei Monaten in der süditalienischen Großstadt auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Beim Transport war das Ersatzorgan falsch gekühlt worden.

"Zustand des Kindes nicht mit neuer Transplantation vereinbar"

Das Schicksal des kleinen Jungen beschäftigt ganz Italien. In den vergangenen Tagen gab es von Ärzten unterschiedliche Einschätzungen, ob er noch einmal operiert werden kann. Deshalb reisten Herz-Chirurgen vier verschiedener Kliniken am Mittwoch nach Neapel.

Nach ihrem Besuch am Krankenbett wurde eine Mitteilung veröffentlicht. Darin heißt es: „Auf der Grundlage der letzten Untersuchungen wird festgestellt, dass der Zustand des Kindes nicht mit einer neuen Transplantation vereinbar ist.“ Die Eltern seien informiert worden.

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