Eine nachhaltige Energieeinsparung
„ Müdigkeit wird chronisch, wenn sie über einen gewissen Zeitraum mehr oder weniger dauerhaft auftritt. Ärzte sprechen von einem Zeitraum von sechs Monaten, aber man kann davon ausgehen, dass sich jemand Sorgen machen sollte, wenn er ab drei Monaten Schwierigkeiten beim Aufstehen hat, sich den ganzen Tag müde fühlt und jede geistige oder körperliche Aufgabe eine Belastung darstellt, weil er keine Energie hat, sofern keine Ursache gefunden wird “, erklärt Guillaume Millet und rät dann zu einer ärztlichen Beratung.
Unwirksame Erholung
Müdigkeit lässt normalerweise nach einer Ruhephase nach, deren Dauer je nach Person und Alter variiert. Hält sie jedoch an, verschwindet sie nicht. „ Betroffene berichten, dass selbst weniger Stress, besserer Schlaf, mehr Selbstfürsorge und Ruhe nichts gegen ihren Energiemangel ausrichten “, sagt Guillaume Millet.
Auswirkungen auf das tägliche Leben
„Es besteht ein sehr starker Zusammenhang zwischen dem anhand unserer Fragebögen gemessenen Erschöpfungsgrad und der Lebensqualität. Menschen mit chronischer Erschöpfung haben zunehmend Schwierigkeiten, ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen nachzukommen “, erklärt Guillaume Millet. Dieser Zustand beeinträchtigt auch die Stimmungslage der Betroffenen, die depressive oder Angstsymptome entwickeln können.
Begleitsymptome
Sie sollten auch Ihren Arzt konsultieren, wenn die Müdigkeit von anderen Symptomen wie Fieber, Gewichtsverlust oder -zunahme, Schmerzen, einem ungewöhnlichen Durstgefühl oder Appetitlosigkeit begleitet wird.
Ganz gleich, welche Ursachen und Symptome Müdigkeit hat, sie lässt sich vor allem durch körperliche Aktivität bekämpfen! „ Sie ist sogar die beste Methode, um neue Energie zu tanken. (...) Man könnte meinen, körperliche Aktivität würde Müdigkeit nur noch verschlimmern, aber das stimmt nicht. Ruhe ist zwar in manchen Fällen notwendig, Bewegung ist aber immer wohltuend. Welche Aktivitäten am besten geeignet sind, hängt natürlich von den Ursachen der Müdigkeit ab, aber in jedem Fall ist es wichtig, langsam anzufangen. Wir können zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge empfehlen, die Treppe statt des Aufzugs nehmen usw.“, erklärt Guillaume Millet, der auch die Bedeutung einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung betont, „ ohne auf Wundermittel zu setzen, die fast immer wirkungslos sind !“