Wiesn nach Bombendrohung wieder geöffnet

Polizisten mit Spürhunden durchkämmten seit dem Morgen das Oktoberfest-Gelände, berichtet ZDF-Korrespondentin Eva Schiller aus München. Die Stadt habe kein Risiko eingehen wollen.

01.10.2025 | 8:26 min


Was ist über den mutmaßlichen Täter bekannt?

Der am Lerchenauer See gefundene Toten ist nach erster Polizeieinschätzung der Tatverdächtige. Es handelt sich um einen 57 Jahre alten Deutschen mit Wohnsitz in Starnberg. An seiner Meldeadresse gibt es im Laufe des Vormittags Durchsuchungen. Die 21-jährige Verletzte ist die Tochter des Tatverdächtigen, die 81-Jährige seine Mutter.

Später wurde bekannt, dass bei dem Feuer und den Explosionen eine weitere Person ums Leben gekommen ist. Das ergaben Drohnenaufnahmen, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Toten handle es sich vermutlich um den 90 Jahre alten Vater des Tatverdächtigen.

Die genauen Hintergründe der Tat sowie das Motiv sind zunächst unklar. Die Polizei geht davon aus, dass das Haus "im Rahmen eines Familienstreits" angezündet wurde. Zwar wurde nach der Veröffentlichung eines Schreibens im Netz auch ein Zusammenhang mit zur linksextremen Szene geprüft, man ermittle aber "nicht in Richtung Antifa", sagte ein Polizeisprecher. Auf der Plattform Indymedia, wo das Schreiben veröffentlicht wurde, kann jeder ohne Registrierung einen Beitrag veröffentlichen - auch anonym. Der Beitrag erschien dort, als erste Berichte über den Vorfall im Münchner Norden bereits veröffentlicht waren.

 

Etwa 30 Spürhunde seien nach der Sprengstoffdrohung im Einsatz, berichtet Polizeisprecher Sven Müller am frühen Mittwochnachmittag. Gefunden hätten sie bisher nichts.

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