Siebenjähriger Schüler stirbt in Potsdam an Meningokokken-Infektion
Dem Gesundheitsamt Potsdams zufolge wurden die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse schon vorsorglich mit Antibiotika behandelt. Ebenso das Lehrpersonal, Kinder aus der Sportgruppe des Verstorbenen und aus seinem Wohnumfeld. Mögliche weitere Kontaktpersonen würden derzeit ermittelt und kontaktiert, hieß es.
Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, habe das Gesundheitsamt der Brandenburger Landeshauptstadt eine vorsorgliche Antibiotikabehandlung der Kontaktpersonen des Kindes veranlasst, teilte die Stadt mit. Dazu zählten die Mitschüler des Jungen, die Kinder und das pädagogische Personal aus seiner Sportgruppe sowie die Menschen aus seinem Wohnumfeld. Für die allgemeine Bevölkerung besteht nach Einschätzung des Gesundheitsamtes kein erhöhtes Risiko.
"Die vorbeugende Gabe von Antibiotika ist eine bewährte und wichtige Maßnahme, um eine mögliche Erkrankung zu verhindern", erklärte der stellvertretende Leiter des Potsdamer Gesundheitsamts, Marco Solinski. Zwar könne eine Impfung vor Ansteckung schützen, es gebe aber unterschiedliche Typen von Meningokokken. Die Reihenfolge der Antibiotika-Vergabe
richte sich nach der Risikoeinstufung der betroffenen Personen, so Solinski.
Meningokokken sind Bakterien, die schwere, in seltenen Fällen auch lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung verursachen können. Die Erreger werden durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen.
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