Darüber hinaus beschränkt sich die mangelnde Vorbereitung nicht auf Zirkusse. Viele Fragen der Regierung zu den Auffangstationen, die diese Tiere bald beherbergen sollen, bleiben unbeantwortet. Wer soll die 6.000 € pro Tier und Jahr für Pflege und Futter sowie die Tierarzt- und Personalkosten bezahlen, wenn diese Einrichtungen ohnehin schon ums Überleben kämpfen? Werden sie sich schnell an die vielen verschiedenen Tierarten anpassen können? Wer finanziert die neuen Gehege? Wie viele Tiere müssen untergebracht werden?
„Wir sind weiterhin besorgt und fragen uns, ob ein Gleichgewicht zwischen der Anzahl der geschaffenen Plätze und der Anzahl der aufzunehmenden Personen hergestellt werden kann“,
sagt Lou Charron, der Generalkoordinator des Refuge de l’Arche. Bislang wurden 150 Plätze geschaffen, benötigt werden jedoch mindestens 600. Eines ist sicher: All diese Ungewissheiten bestärken die 61 Zirkusunternehmen, die sich noch nicht getrennt haben, in ihrer abwartenden Haltung.
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