Knapp 80 Kormorane aus Notlage am Tempelhofer Hafen gerettet

Das Gefieder von Kormoranen ist weniger wasserabweisend als das anderer Wasservögel. Dadurch können sie besser tauchen, weil der Auftrieb nicht so stark ist - sie müssen aber zwischendurch die Federn trocknen.

Kormorane müssten zwischendurch die Federn trocknen

Durch eine Rettungsaktion von 20 Einsatzkräften der Berliner Wasserbetriebe, der Veterinäraufsicht, dem Umwelt- und Naturschutzamt und dem Ranger-Team der Naturwacht in Marienfelde konnten viele der Tiere aber gerettet werden.

Bei der Rettungsaktion seien den Tieren erst Pontons zur Verfügung gestellt worden, auf denen sie sitzen und ihre Flügel trocknen konnten. Diese seien, so Ellenbeck, auch sofort angenommen worden. Schließlich sei das Wasser aus dem Bereich, in dem sich die Kormorane befanden, abgepumpt worden und ein dreiköpfiges Team der Naturwacht habe sich – ausgestattet mit Gummianzügen und Atemmasken – in das Bauwerk begeben, um die Tiere zu bergen. "Insgesamt 79 Kormorane konnten lebend gerettet werden", hieß es weiter. 15 Kormorane hätten nur noch tot geborgen werden können.

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