Bürgerkriegsähnliche Zustände nach Tod von Drogenboss

Schwarze Rauchwolken über Touristenhochburg Puerto Vallarta

Auch Apotheken und kleine Geschäfte wurden in Brand gesteckt. In Puerto Vallarta, einem beliebten Urlaubsort an der Pazifikküste, zeigen Videos brennende Fahrzeuge und dicke, schwarze Rauchwolken, die zwischen den Häusern aufsteigen. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Die US-Botschaft in Mexiko warnte ebenfalls ihre Staatsbürger. Wegen der laufenden Polizeieinsätze und Straßensperren sollten US-Bürger in den betroffenen Regionen vorerst in ihren Unterkünften bleiben, hieß es.

Drogenboss mit besonderer Schwäche für Hahnenkämpfe

El Mencho wurde 59 Jahre alt. Geboren am 17. Juli 1966 in Aguililla, einem kleinen Ort im Bundesstaat Michoacán, war er in der Unterwelt für seine Liebe zu Hahnenkämpfen bekannt – daher der Spitzname "Herr der Hähne". Sein zweiter Spitzname, El Mencho, stammt von seinem Vornamen Nemesio. In Mexiko besingen sogenannte "Narcocorridos" seine kriminellen Taten.

El Mencho wurde 59 Jahre alt.
IMAGO/Newscom / GDA

Die US-Regierung stufte das Kartell von El Mencho als ausländische Terrororganisation ein. Das CJNG ist laut US-Behörden ein global agierendes Verbrechersyndikat mit Verbindungen bis nach China und Australien. Neben Drogenhandel – vor allem Fentanyl – ist die Bande auch in Erpressung, Menschenschmuggel, Öl- und Rohstoffdiebstahl sowie Waffenhandel verwickelt.

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